Nach dem Spiel
Spielbericht
Von wegen „friedliche Riesen“ – Die Prontosaurier zerstampfen Bergedorf
Im zweiten Saisonspiel nach dem Jahresauftakt mussten sich die Bergedorfer Rookies erneut einem starken Gegner geschlagen geben – die Prontosaurier, ein Team vornehmlich bestehend aus Kolleg:innen der Verlagsgruppe DIE ZEIT, zogen am Donnerstagabend souverän mit 7:25 davon. Trotz des deutlichen Ergebnisses zeigte Ballverlust erneut sehenswerte Ansätze, die den weiteren Fortschritt des Teams verdeutlichten, und feierte noch dazu die Saisondebüts von Frau Striegnitz und Herrn Behr, die einen direkten qualitativen Mehrwert bedeuteten.
Das erste Match des Abends wurde von Fine und Herrn Mosel für Ballverlust bestritten. Gegen Maiko und Luisa konnten sie im ersten Satz einige sehenswerte Szenen setzen, blieben gegen die erfahrene Prontos-Kombination aber leider chancenlos (2:6, 1:6).
Im zweiten Doppel des Abends gelang Henry und Herrn Zahn ein Lichtblick: Sie erkämpften sich gegen Luisa und Jule im dritten Satz ein 6:4, bevor sie ein starkes 5:5 im vierten Satz folgen ließen. Besonders Henrys aggressive Fünferreihe stellte die Gegner immer wieder vor Probleme, und Herr Zahn konnte den einen oder anderen sehenswerten Zieher versenken.
Danach setzte es für Ballverlust eine Serie knapper Niederlagen: Marvin und Herr Esser mussten sich in beiden Duellen gegen Maiko und Christoph geschlagen geben (3:6, 3:6), wobei die Prontosaurier mit konstanter Präzision und wenigen unforced errors dominierten.
Im nächsten Segment war es dann Zeit für das Debütant:innendoppel. Frau Striegnitz und Herr Behr bekamen es in ihrer ersten Ballverlust-Partie mit Luisa und Christoph zu tun. Nach einem hart erkämpften 5:5-Unentschieden im siebten Satz behielten die Prontos im achten Satz die Oberhand (3:6), insgesamt war es jedoch ein vielversprechender Auftakt für die beiden Bergedorfer Rookies. Der Halbzeitstand von 4:12 war leistungsgerecht.
Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchten Fine und Herr Zahn, etwas Zählbares mitzunehmen, doch leider blieben ihnen Punkte versagt (3:6, 1:6). Während Fine einige Bälle von Christoph toll parierte und in der Folge sehenswert vorlegte, fand Herr Zahn allzu häufig seinen Meister in Maiko, der gut antizipierte und mit einigen Finten und Bandenhackentricks imponierte – und dabei sympathisch provozierte. Die Prontos blieben weiter hungrig.
Dies bekamen auch Henry und Herr Esser im folgenden Doppel zu spüren. Gegen Jule und Maiko hätte es Siege bedurft, um nicht frühzeitig als Spieltagsverlierer festzustehen, doch der Qualität des Gegners musste man sich zweimal deutlich geschlagen geben (3:6, 3:6), womit die Partie beim Stand von 4:20 frühzeitig entschieden war.
Trotzdem konnten die Bergedorfer in den ausstehenden zwei Doppeln zumindest noch ein wenig jubeln und triumphierten sogar beim finalen 4-gegen-4-After-Match-Schlagabtausch.
Marvin und Herr Behr konnten gegen Luisa und Christoph sehenswert einen weiteren Punkt ergattern (5:5, 1:6), wobei Herr Behr einige tolle Zieher von der Zwei platzierte, während Marvin präzise von der Drei ins gegnerische Tor schieben konnte.
Im letzten Doppel des Abends dann ein weiterer kleiner Höhepunkt für Ballverlust: Frau Striegnitz und Kapitän Herr Mosel holten im 15. Satz ein starkes 6:3 gegen Luisa und Jule, glänzten dabei mit eindrucksvollen Treffern von Zwei und Drei und zeigten, welche Kickerkompetenz in ihnen steckt. Das knappe 4:6 im letzten Satz bedeutete schließlich den 7:25-Endstand zugunsten der Gäste.
Fazit
Am 6. Spieltag zeigte Ballverlust Bergedorf erneut, dass trotz Niederlage klare Leistungsschritte erkennbar sind. Zwar setzte sich der Favorit deutlich durch, doch die Bergedorfer zeigten in mehreren Satzsegmenten couragierte Leistungen und agierten phasenweise auf Augenhöhe.
Mit Blick auf die kommenden Aufgaben kann die Mannschaft auf diesen Fortschritten aufbauen. Vielleicht sollte man dann zu viert im Doppel antreten? Beim finalen 4-gegen-4 setzten sich die Bergedorfer gegen die sympathischen Prontosaurier letztlich klar mit 6:3 durch und ließen einen ausgelassenen Kickerabend angemessen ausklingen.

