Saison 2025/26 · 16. Spieltag

16. Spieltag: FC St. Pauli Shooting Stars

Kellerkicker Bergedorf

12:20

FC St. Pauli Shooting Stars

Niederlage Tore 63:79

  • Fr, 05.06.2026, 19:00 Uhr
  • Kickerkeller am Richard-Linde-Weg
  • Kickerliga

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Direkter Vergleich gegen FC St. Pauli Shooting Stars

  • 3Spiele
  • 0–0–3S-U-N
  • 34:62Spielpunkte
  • 192:241Tore
  1. 16.01.26 21:11
  2. 16.01.26 · Ligapokal 21:11
  3. 05.06.26 12:20
Spielanalyse

Spielanalyse

Kellerkicker Bergedorf – FC St. Pauli Shooting Stars
TFVHH Liga 3c, 16. Spieltag
05.06.2026, 19:00 Uhr – Kickerkeller

Ausgangslage

Das letzte Heimspiel der Saison könnte für beide Mannschaften kaum bedeutender sein.

Die Kellerkicker Bergedorf kämpfen weiterhin um den sicheren Klassenerhalt. Nach der bitteren 15:17-Niederlage beim Tabellenführer Von der Stange bleibt der Druck hoch, da auch die direkten Konkurrenten im Tabellenkeller zuletzt punkteten.

Die FC St. Pauli Shooting Stars reisen dagegen als Tabellenzweiter an und benötigen jeden Punkt, um ihre letzten Hoffnungen im Aufstiegsrennen am Leben zu halten.

Dass die Kellerkicker gegen Spitzenteams mithalten können, haben sie zuletzt eindrucksvoll bewiesen. Gegen Von der Stange fehlten am Ende nur Nuancen zu einer Überraschung. Genau diese Leistung wird nun erneut gefragt sein.

Rückblick auf das Hinspiel

Endstand:

FC St. Pauli Shooting Stars – Kellerkicker Bergedorf 21:11 (80:64)

Das Ergebnis klingt deutlich, der Spielverlauf war jedoch phasenweise enger.

Besonders bemerkenswert:

• Alex besiegte Tobias Walter mit 6:4

• Alex gewann später auch gegen Linus Kehn mit 6:3

• Das „Doppel Z“ (Alex/Luca) gewann beide Sätze gegen Sharon und Zina (6:0, 6:4)

• Zahlreiche weitere Sätze endeten 5:5

Letztlich entschieden vor allem die enorme Breite und Konstanz der Shooting Stars die Partie.

Während die Kellerkicker immer wieder einzelne Ausrufezeichen setzen konnten, gelang es St. Pauli deutlich besser, über den gesamten Abend konstant zu punkten.

Saisonverlauf FC St. Pauli Shooting Stars

Die Shooting Stars gehören seit Jahren zu den etablierten Teams im Hamburger Ligabetrieb.

Historisch stehen:

• sieben Spielzeiten in der 2. Liga

• langjährige personelle Kontinuität

• zahlreiche Spieler mit Zweitligaerfahrung

für eine Mannschaft, die seit Jahren zu den stärksten Teams der Liga zählt.

Aktuelle Form:

N – S – S – S – S

Nach einer Niederlage folgten vier Siege in Serie.

Die Mannschaft kommt somit mit viel Selbstvertrauen in den Kickerkeller.

Kaderanalyse FC St. Pauli Shooting Stars

Die Leistungsträger

Hendrik Martens

• Rang 1

• 67 %

Der aktuell beste Spieler der Liga. Kaum Schwächen, enorme Konstanz und besonders gefährlich in Einzelduellen.

Tobias Walter

• Rang 5

• 72 %

Einer der effektivsten Offensivspieler der Liga und seit Jahren Leistungsträger der Shooting Stars.

Linus Kehn

• Rang 34

• 50 %

Erfahrener Allrounder mit hoher Spielintelligenz.

Zina Rupp

• Rang 35

• 56 %

Starke Doppelspielerin und unangenehme Gegnerin in engen Sätzen.

Stefan Draack

• Rang 42

• 48 %

Konstanter Punktelieferant im Mittelfeld.

Weitere Optionen

Matthias Fidorra

• Rang 44

• 52 %

Sharon Kammholz

• Rang 54

• 45 %

Andre Seidenkranz

• Rang 66

• 41 %

Im Vergleich zu vielen anderen Teams verfügen die Shooting Stars kaum über echte Schwachstellen.

Kellerkicker Kaderanalyse

Alex

• Rang 2

• 64 %

Alex bleibt das Aushängeschild der Kellerkicker. Im Hinspiel gelangen ihm Siege gegen Tobias und Linus – ein Beweis dafür, dass er auch gegen absolute Spitzenspieler bestehen kann.

Luca

• Rang 7

• 55 %

Luca zeigte gegen Von der Stange zuletzt vielleicht seine beste Einzelperformance der Saison und gewann gegen Marcel sowie Rainer. Seine Form könnte ein entscheidender Faktor werden.

Martin

• Rang 36

• 51 %

Martin bewegt sich statistisch inzwischen auf Augenhöhe mit mehreren Shooting-Stars-Spielern und könnte in den mittleren Paarungen wichtige Punkte liefern.

Markus

• Rang 45

• 32 %

Nach seinem starken Einzelsieg gegen Marcel von der Stange scheint Markus wieder Selbstvertrauen getankt zu haben. Seine kreative Spielweise sorgt immer wieder für Überraschungen.

Stefan

• Rang 58

• 40 %

Stefan bleibt besonders in Defensiv-Doppel und Goaliepartien gefährlich.

Formkurve

FC St. Pauli Shooting Stars

N – S – S – S – S

Vier Siege aus den letzten fünf Spielen.

Kellerkicker Bergedorf

N – S – N – N – N

Die Ergebnisse wirken ernüchternd, spiegeln die Leistungen aber nur teilweise wider.

Vor allem das jüngste 15:17 gegen Von der Stange zeigte, dass die Kellerkicker deutlich stärker spielen als die Formkurve vermuten lässt.

Schlüssel zum Spiel

Für die Kellerkicker

• die starke Leistung gegen Von der Stange bestätigen

• Alex und Luca gezielt gegen die Spitzenspieler einsetzen

• die erfolgreichen Doppelkonstellationen aus dem Hinspiel wiederfinden

• frühe Rückstände vermeiden

• die Heimstärke des Kickerkellers nutzen

• deutlich bessere Verfassung als noch beim ersten Aufeinandertreffen

Was spricht für die Shooting Stars?

• Rang 1 und Rang 5 der Liga im selben Team

• enorme Erfahrung aus vielen Zweitligajahren

• vier Siege aus den letzten fünf Spielen

• klare Hinspieldominanz

• kaum Schwachstellen im Kader

Siegeswahrscheinlichkeit

Unter Berücksichtigung von:

• Hinspielergebnis

• aktueller Form

• Heimvorteil Kellerkicker

• jüngster Leistung gegen Von der Stange

• individueller Qualität der Shooting Stars

ergibt sich folgende Einschätzung:

Kellerkicker Bergedorf: 34 %
FC St. Pauli Shooting Stars: 58 %
Unentschieden: 8 %

Fazit

Die Shooting Stars gehen weiterhin als Favorit in die Begegnung. Die Kombination aus Hendrik Martens, Tobias Walter und einem insgesamt sehr ausgeglichenen Kader macht sie zu einem der stärksten Teams der Liga.

Dennoch dürften die Kellerkicker optimistischer in dieses Duell gehen als noch vor dem Hinspiel. Die Leistung beim 15:17 gegen Von der Stange hat gezeigt, dass man inzwischen auch gegen absolute Spitzenteams nicht nur mithalten, sondern phasenweise sogar dominieren kann.

Wenn die Kellerkicker ihre starke Form aus der letzten Partie bestätigen und die Doppel diesmal erfolgreicher verlaufen als zuletzt gegen Von der Stange, könnte im Kickerkeller eine Überraschung gelingen. Für die Gäste geht es um den Aufstieg – für die Kellerkicker um den Klassenerhalt. Entsprechend intensiv dürfte dieses Duell werden.

Nach dem Spiel

Spielbericht

„Schade Scheiße“ Teil 2 – Shooting Stars entführen wichtige Punkte aus dem Kickerkeller

TFVHH Liga 3c · 16. Spieltag
Kellerkicker Bergedorf – FC St. Pauli Shooting Stars
05.06.2026 · Kickerkeller RLW
Endstand: 12:20 (63:79)

Verdiente Niederlage im letzten Saisonheimspiel

Das letzte Heimspiel der Saison hatte für die Kellerkicker große Bedeutung. Im Abstiegskampf zählte jeder Punkt, und gegen die zweitplatzierten FC St. Pauli Shooting Stars sollte möglichst eine Überraschung gelingen. Nach einer ersten Hälfte auf Augenhöhe (7:9) schien dies zeitweise sogar realistisch.

Am Ende setzte sich jedoch die größere Erfahrung und Konstanz der Gäste durch. Die Shooting Stars agierten über die gesamte Spielzeit klarer, produzierten nur wenige unforced Errors und bestraften nahezu jeden Kellerkickerfehler konsequent. Besonders die Einzelsätze machten letztlich den Unterschied. Von sechs Einzeln konnten die Kellerkicker lediglich eines gewinnen.

Dabei fehlte insgesamt gar nicht viel. Einige verschossene Jets hier, ein gehaltenes Gegentor dort – und die Partie hätte durchaus einen anderen Verlauf nehmen können.

Vollmaschinen-Comeback sorgt für Aufsehen

Die schönste Geschichte des Abends schrieb bereits vor dem Anpfiff Dieter.

Die „Vollmaschine“, der „Rückrundenknoop“, stand erstmals seit über einem halben Jahr wieder in einem Drittligaspiel an den Griffen. Sein letzter Einsatz datierte noch aus dem Ligapokal gegen FC St. Pauli LMB. Entsprechend groß war die Freude über sein Comeback – und Dieter sollte mit starken Leistungen zeigen, dass er nichts von seiner Offensivqualität eingebüßt hat.

Schwieriger Start in die Partie

Den Auftakt machte Luca gegen Tobias. Zunächst lief alles nach Plan. Ein perfekt herausgespielter Angriff und ein sauber verwandelter Jet brachten die frühe Führung. Auch das 2:0 gelang durch einen sehenswert gezogenen Jet.

Dann begann der Satz jedoch zu kippen.

Lockere Tischbeine, eine zwischenzeitliche Schraubpause und vor allem das starke Stellungsspiel von Tobias erschwerten Lucas gewohntes Aufbauspiel. Immer häufiger blieb der Ball in den eigenen Reihen hängen. Ein unglückliches Eigentor zum 2:5 und mehrere vergebene Jetgelegenheiten sorgten schließlich für die 3:6-Niederlage.

Auch Alex erwischte gegen Hendrik keinen guten Start. Gleich mehrere Pinshot-Gelegenheiten verfehlten knapp ihr Ziel. Hendrik hingegen nutzte nahezu jede Chance und zog schnell auf 5:1 davon. Trotz eines Timeouts und Defensivcoachings durch Obi kam Alex nie richtig ins Spiel und musste sich deutlich mit 2:6 geschlagen geben.

Die Vollmaschine meldet sich zurück

Im ersten Doppel des Abends sorgten Dieter und Markus gegen Zina und Stefan für den ersten Kellerkickerjubel.

Dieter zeigte sofort, warum sein Spitzname nicht zufällig gewählt wurde. Schräger Fünferreihentreffer, Jetabstauber, präzise Jets – die Vollmaschine war direkt auf Betriebstemperatur. Unterstützt von mehreren Glanzparaden des Jofessors gewann das Duo den ersten Satz mit 6:4.

Besonders sehenswert war der Siegtreffer: Markus versenkte eine wunderschöne Jetbande mit der linken Zwei zum umjubelten 6:4.

Im zweiten Satz gelang es allerdings nicht, an diese Leistung anzuknüpfen. Eigentore, knappe Fehlversuche und die zunehmende Pinshot-Stärke der Gäste führten zu einem 2:6.

Doppel Z hält die Kellerkicker im Spiel

Danach trat das „Doppel Z“ gegen Tobias und Sharon an.

Alex zeigte sich offensiv stark. Mehrere präzise Jetzieher, ein starker Pass von Luca und einige schnelle Abschlüsse sorgten im ersten Satz für eine zwischenzeitliche 5:3-Führung. Doch Tobias bewies enorme Abschlussstärke und rettete den Gästen noch ein 5:5 mit vielen schwer antizipierbaren Schüssen von der 2.

Im zweiten Satz lief es besser. Das Kellerkicker-Duo kombinierte sehenswert, Luca glänzte mit starken Pässen, Alex verwandelte sicher, nach einem Positionswechsel genau umgekehrt, und das 6:3 brachte die Gastgeber wieder näher heran.

Auch Dieter und Martin überzeugten anschließend gegen Hendrik und André. Dieter traf mit sehenswerten Ziehern, Obi glänzte defensiv und steuerte selbst wichtige Treffer bei. Das verdiente 6:4 sorgte für weitere Hoffnung.

Der zweite Satz entwickelte sich anschließend zu einem kuriosen Duell zwischen Obi und Hendriks schrägen Schiebern. Es dauerte 4 Minuten (!) bis zum ersten Tor des Satzes, doch dann hatte Hendrik Obi gelesen: viermal hintereinander fand er dieselbe Lücke. Trotz mehrerer sehenswerter Jetbanden von Martin ging der Satz mit 3:6 verloren, auch deshalb, weil Dieter im Mittelfeld keinen Zugriff mehr bekam.

Zur Halbzeit stand es denkbar knapp 7:9.

Verlorene Goalies bringen die Kellerkicker unter Druck

Nach der Pause begann die entscheidende Phase des Abends.

Dieter traf im Goalie auf Stefan. Leider fand die Vollmaschine nie zu ihrer gewohnten Sicherheit. Mehrere Schüsse verfehlten ihr Ziel, ein Eigentor kam hinzu und Stefan nutzte die sich bietenden Chancen konsequent. Dieters starke Bandenschüsse reichten letztlich nicht aus. Das Ergebnis: 3:6.

Auch Obi musste sich André mit 4:6 geschlagen geben. Dabei lag ein Punktgewinn durchaus in Reichweite. Zu viele vergebene Chancen verhinderten jedoch das Unentschieden.

Aus dem knappen 7:9 wurde plötzlich ein 7:13.

ObiLex hält die Hoffnung am Leben

Unter Zugzwang lieferten Martin und Alex anschließend eine starke Antwort.

Gegen Zina und Sharon dominierte das Duo den ersten Satz nahezu vollständig. Saubere Pässe, starke Jets und eine stabile Defensive führten zu einem souveränen 6:2.

Im zweiten Satz lief dagegen vieles gegen die Kellerkicker. Zwei verschossene Jets, ein Glückstreffer, mehrere Gurkentore und starke Paraden von Sharon sorgten für ein schnelles 0:5. Das 2:6 bedeutete den Zwischenstand von 9:15.

Die Luft wurde dünn, die Laune trüb.

Das entscheidende Einzel

Der wohl wichtigste Satz des Abends folgte wenig später.

Luca traf auf Stefan und hätte die Kellerkicker noch einmal heranbringen können. Die Chancen dazu waren reichlich vorhanden. Luca erspielte sich zahlreiche Jetgelegenheiten, ließ jedoch zu viele davon ungenutzt.

Stefan hingegen benötigte seine Sturmreihe kaum. Immer wieder fand er von der Zwei die entscheidenden Lücken. So verwandelte sich eine Partie, die durchaus zugunsten der Kellerkicker hätte ausgehen können, in eine 3:6-Niederlage.

Mit dem Zwischenstand von 9:17 stand die Heimniederlage fest.

Versöhnlicher Abschluss

Alex sorgte gegen Zina im Anschluss noch einmal für einen kleinen Lichtblick. Beim 6:2 gelang nahezu alles: Tick-Tack, Jet, Bande und sogar ein kurioses Tor, bei dem ein gegnerischer Bandenabpraller mit dem reflexartigen Einsatz des eigenen Torwarts direkt ins gegnerische Tor geklärt wurde.

Das abschließende Doppel von Markus und Luca gegen Tobias und Hendrik zeigte noch einmal die Qualität der Gäste. Tobias und Hendrik, beide parallel in der 3. Herrenbundesliga für Kickers Halstenbek aktiv, gewannen den ersten Satz deutlich mit 6:1, verwandelten ihre Jets dabei schnörkellos und behielten im Mittelfeld durchgehend die Oberhand.

Im letzten Satz entwickelte sich dagegen ein spektakulärer Schlagabtausch. Fast jeder Schuss wurde zum Treffer. Glanzparaden, Bandenhoppler und mehrere schöne Jets sorgten für einen unterhaltsamen Abschluss. Das 5:5 fühlte sich zumindest etwas versöhnlicher an.

Fazit

Die Kellerkicker verlieren ihr letztes Saisonheimspiel 2025/26 verdient mit 12:20. Gegen die zweitligaerfahrenen Shooting Stars fehlte es an Klarheit, Konsequenz und der berühmten Prise Glück.

Besonders die Einzelsätze machten den Unterschied. Während Dieter ein gelungenes Comeback feierte und die Doppel phasenweise überzeugen konnten, blieben insgesamt zu viele Satzsiegchancen ungenutzt.

Die Spannung im Abstiegskampf bleibt damit erhalten. Sollte Exorbitanter Schabernack in der kommenden Woche gegen Partisan Pinshot punkten, könnte das Saisonfinale noch einmal richtig dramatisch werden.

Bereits am kommenden Spieltag wartet mit den Fellow Unicorns im Kixx ein direkter Konkurrent um den Nichtabstieg. Dort müssen die Kellerkicker unbedingt punkten, um nicht doch noch gefährlich nah an die Abstiegsplätze zu geraten.

Der Juni bleibt also weiterhin heiß.