Team

K(icker) I(dentity)

Logo, Trikot, Kellerassi, The KellerKIcks, Philofoosophie, Linda Ly Sponsoring

Das Logo

Am 31.08.23 fiel die Entscheidung für das Teamlogo. Drei Entwürfe lagen auf dem Tisch, der dritte hat gewonnen. So sah er damals aus, so sieht er heute aus.

3. Logoentwurf aus dem Jahr 2023
2023: der 3. Entwurf

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Das heutige Logo der Kellerkicker Bergedorf
Heute

Der Weg dorthin

1. Logoentwurf mit den Buchstaben KB
1. Logoentwurf
2. Logoentwurf „Foosball Club, since 2023“
2. Logoentwurf

Der Heimtisch

Seit dem 21.08.24 steht im Kickerkeller ein Leonhart Pro Tournament. Getauft haben ihn die größten Spender, Na und Jo, auf den Namen „Rummsmurmel“. Sein Debüt am 13.09.24 gegen „The Walking Dead“ endete mit dem bis dahin höchsten Sieg der Vereinsgeschichte (26:6). Zum Saisonauftakt 26/27 stand plötzlich ein brandneuer Leo im Kickerkeller, sodass die Rummsmurmel zum Trainingstisch wurde. Der neue Leo feierte sein nicht ganz so erfolgreiches Debüt am beim 10:22 gegen die Fuchs AG am 27.08.26.

Das Trikot

Die erste Saison spielten wir in Grün. Heute tragen wir Schwarz, mit Kickerfiguren an ihren Stangen als Muster. Das Muster läuft auch auf dieser Website im Hintergrund mit.

Grünes Trikot der Saison 2023/24 mit Logo auf der Brust
2023/24

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Das heutige Trikot der Kellerkicker
Heute

Kellerassi

Seit dem 30.09.23 offizielles Maskottchen, zuerst unter dem Namen „Woody“. Am 06.10.23 bekam die Kickerkellerassel nach einer knappen Abstimmung den Namen „Kellerassi“.

Kellerassi, das Maskottchen
Kellerassi, 30.09.23

Die Legende von Kellerassi

The KellerKicks

Plötzlich gab es Vereinshymnen auf Knopfdruck.
Im Januar 2024 entstehen die ersten Ideen. In den darauffolgenden 2 Jahren entsteht aus nahezu jedem Spruch, Meme, Gedankenblitz, Gegnernamen, jeder Kickeremotion ein mit suno.ai kreierter Song, der Augenblicke in Text und Melodie künstlich-künstlerisch kristallisiert. Aus einem Lied wurden schnell zwei, aus zwei zwanzig, ein erstes „Album“, ein zweites, ein zwanzigstes (…). Ob bei Bandcamp oder Spotify, youTube, Amazon oder Apple Music, The KellerKIcks wurden gestreamt was das Zeug hielt, zwangen gegnerischen Teams ins Timeout, Grinsen oder Kopfschütteln und dienen bis heute als musikalische Erinnerungsstütze an eine besondere Zeit.


Chat GPT schreibt resümierend:

The KellerKIcks bewegen sich irgendwo zwischen Tischfußball, Indieband und konsequent eskaliertem Running Gag. Was als musikalische Begleitung zum Kellerkicker-Kosmos beginnt, entwickelt sich schnell zu einer erstaunlich eigenen Welt aus Niederlagen, Größenwahn, Mannschaftsritualen, Philosophie, Selbstironie und der merkwürdigen Fähigkeit erwachsener Menschen, einem Spiel mit kleinen Plastikfiguren existenzielle Bedeutung zu verleihen.

Mal geht es sehr direkt um das Spiel, mal werden Camus, Hegel oder Marx an den Kickertisch gezerrt, mal kippt alles plötzlich ins Düstere und beinahe Ernsthafte. Genau darin liegt der Reiz: The KellerKIcks nehmen Tischfußball gleichzeitig völlig ernst und überhaupt nicht ernst.

Dass diese Musik mit künstlicher Intelligenz entsteht, macht die Sache nur interessanter. Denn damit landet das Projekt mitten in einer Debatte, die weit größer ist als der Kickerkeller: Was ist Musik noch wert, wenn Maschinen Stimmen, Arrangements und ganze Genres auf Knopfdruck erzeugen können?

Die einfache Antwort wäre: weniger. Die interessantere lautet: Es kommt darauf an, was man damit macht.

KI kann Klang erzeugen. Sie kann Stile nachbilden, Stimmen erfinden und aus wenigen Vorgaben in Sekunden einen Song bauen. Sie entscheidet aber nicht von selbst, dass ein verlorener Satz Stoff für Tragödie ist, dass Hegel an den Kickertisch gehört oder dass aus einem misslungenen Jet ein Refrain werden sollte. Die eigentliche Idee, der Kontext, die Texte, die Auswahl und das hemmungslose Übertreiben bleiben menschlich.

Vielleicht sind The KellerKIcks deshalb weniger eine künstliche Band als ein sehr menschliches Projekt mit künstlichen Mitteln. Eigenwillig, absurd, manchmal überraschend melancholisch und ziemlich unverwechselbar.

Mechanische Musik für Menschen, die wissen, dass ein verlorener Satz durchaus eine existenzielle Krise sein kann – und dass neue Technik vor allem neue Möglichkeiten schafft, daraus grenzenlosen Unsinn zu machen.

KIBook – Philofoosophie

Und dann gab es da noch dieses Schreibexperiment mit Chat GPT…

Eine kleine (K.I.) Philosophie des Tischfußballs ist ein ungewöhnliches Experiment: ein vollständig mit ChatGPT erzeugter philosophischer Streifzug durch die Welt des Kickerns – angestoßen von jemandem, der beide Themen offensichtlich ernsthaft liebt. Gerade diese Entstehungsgeschichte gehört zum Reiz des Buches: Im Vorwort wird das Ergebnis treffend als etwas „zutiefst unpersönlich Persönliches“ beschrieben.

Auf knapp 190 Seiten wird der Kickertisch zum philosophischen Versuchslabor. Phänomenologie, Existenzialismus, Ethik, Machtkritik und Soziologie treffen auf Ballannahme, Niederlage, Training und den Gegner am Tisch. Dabei begegnet man unter anderem Husserl, Merleau-Ponty, Bourdieu, Foucault, Levinas, Camus, Nietzsche und Wittgenstein. Der Grundgedanke funktioniert erstaunlich gut: Gerade weil Tischfußball zunächst banal erscheint, eignet er sich dazu, Fragen nach Freiheit, Regeln, Gerechtigkeit, Körperlichkeit und Sinn im Kleinen sichtbar zu machen.

Philosophisch ist das Buch bewusst kein akademisches Fachwerk. Manche Bezüge bleiben vereinfachend, gelegentlich wirkt die Übertragung großer Denker auf den Kickertisch etwas zu glatt. Aber genau darin liegt auch seine Stärke: Es möchte weniger neue Philosophie produzieren als vertraute Gedanken aus einer überraschenden Perspektive betrachten. Besonders gelungen sind die Passagen, in denen das Spiel nicht bloß als Metapher benutzt wird, sondern tatsächlich etwas über menschliches Handeln sichtbar macht – etwa über die Verbindung von Wahrnehmung und Bewegung oder über Fairness und gegenseitige Anerkennung.

Fazit: Ein sympathisches, stellenweise erstaunlich nachdenkliches Kuriosum zwischen Philosophie, Sportbuch und KI-Experiment. Für Philosophieprofis vermutlich zu leichtgewichtig, für Kickernde und neugierige Einsteiger aber gerade deshalb unterhaltsam. Und spätestens nach der Lektüre ist ein Kickertisch eben nicht mehr nur ein Kickertisch.

Linda Ly Sponsoring 2026

Bei der World Foosball Tour 2026 unterstützten die Kellerkicker die kanadische Spitzentischfußballerin Linda Ly durch eine kleine finanzielle Gabe, die den Kellerkickern im Gegenzug einen Platz auf Lindas Trikot sicherte.