Nach dem Spiel
Spielbericht
Knappe Niederlage beim HSV!
HSV Schießbude – Kellerkicker Bergedorf
11. Spieltag · 17.03.2026 · HSV Tischfußballzentrum
Endstand: 17:15 (77:70)
Auswärtspremiere unter besonderen Bedingungen
Zum ersten Mal traten die Kellerkicker im HSV Tischfußballzentrum an – einer der entlegensten Auswärtslocations der Liga, die jedoch mit hervorragenden Bedingungen aufwartete. Lediglich der Fliesenboden sorgte gelegentlich für ungewollte Bewegung der Tische und stellte damit eine zusätzliche Herausforderung dar.
Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Besonders bemerkenswert: Acht der insgesamt 16 Sätze endeten 5:5. Am Ende fehlte den Kellerkickern lediglich ein Tor zum Punktgewinn. Gleich mehrfach bot sich im Spielverlauf die Chance, das entscheidende sechste Tor zu erzielen – doch gerade in den entscheidenden Momenten fehlte die letzte Konsequenz. Besonders Teamchef Alex haderte im Nachgang mit den verpassten Möglichkeiten in den Doppelpartien an der Seite von Luca sowie später mit Martin.
Ein entscheidender Unterschied zum Hinspiel: Die HSV Schießbude konnte diesmal auf Levin zurückgreifen, der mit seiner Offensivstärke in mehreren Sätzen prägend wirkte und dem Spiel seinen Stempel aufdrückte.
Ausgeglichener Auftakt
Zu Beginn trennte sich Markus leistungsgerecht 5:5 von Andreas. Nach einem holprigen Start kämpfte er sich zurück in die Partie, gewöhnte sich zunehmend an Ball und Tisch und sicherte sich schließlich ein verdientes Unentschieden.
Ein ähnliches Bild bot sich im Anschluss zwischen Alex und Thomas. In einem munteren Hin und Her, bei dem nicht jede Aktion technisch sauber war, stand am Ende ebenfalls ein leistungsgerechtes 5:5.
Erste Highlights und erste Rückschläge
Im ersten Doppel des Abends trat das „Doppel Z“ gegen Wolfgang und Andreas an. Nach einem starken ersten Satz (6:3) ließ man im zweiten Satz jedoch einige Chancen liegen. Trotz spielerischer Überlegenheit und zahlreicher präziser Pässe von der Zwei auf die Drei reichte es nur zu einem unglücklichen 5:5, welches eigentlich ein Sieg hätte sein müssen. Den Unterschied für den HSV machten die starken Schieber von Andreas, der präzise und schnell treffen konnte.
Im folgenden Einzel bekam es „Obi“ mit Levin zu tun – und musste eine deutliche Niederlage hinnehmen (1:6). Levin dominierte mit präziser Mittelfeldarbeit und wuchtigen Ziehern, während Martin zusätzlich durch einige unglückliche Aktionen ins Hintertreffen geriet und nie so richtig ins Spiel fand. Nach dem fünften Satz stand es somit ausgeglichen 5:5.
Anschließend traf Luca auf Danny, laut Statistik stärkster HSV-Spieler. In einem hochklassigen Duell begegneten sich beide auf Augenhöhe. Lucas präzise Jets trafen auf Dannys variantenreiche Zieher – das Resultat: ein weiteres 5:5.
Leichter Rückstand zur Halbzeit
Vor der Pause trafen Markus und Martin im Doppel auf Danny und Marcel. Während der erste Satz deutlich mit 2:6 verloren ging, zeigte das zweite Spiel beim 5:5, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre. Erneut war es die starke Performance von Danny, die den HSV die Nase vorn hielten ließ. Die Kellerkicker gingen folglich mit einem knappen Rückstand von 7:9 in die Halbzeit.
Zweite Hälfte – ständiges Auf und Ab
Nach dem Seitenwechsel startete Martin gegen Thomas, konnte jedoch erneut nicht seine gewohnte Stärke abrufen. Nach ausgeglichenem Beginn übernahm Thomas zunehmend die Kontrolle und entschied den Satz mit tollen Ziehern 2:6 für sich.
Direkt im Anschluss setzte Alex ein Ausrufezeichen. In einem kuriosen Spiel mit einigen „Gurkentoren“ auf beiden Seiten behielt er gegen Andreas letztlich die Oberhand und gewann mit 6:3. Damit verkürzten die Kellerkicker auf 9:11.
Im darauffolgenden Doppel „ObiLex“ gelang schließlich der Ausgleich. Beim 6:3 und 5:5 gegen Dennis und Thomas wäre sogar mehr möglich gewesen, doch mehrere Chancen zum Gewinn des zweiten Satz blieben von Alex ungenutzt, dessen Jets an diesem Abend ingesamt nie so recht das Ziel fanden. Dennoch stand es nun 12:12.
Entscheidungsphase
Markus zeigte im Anschluss eine starke Leistung gegen Levin und erkämpfte sich mit präzisen Treffern von 2 und 3 und etwas Spielglück ein wichtiges 5:5 (13:13), das die Kellerkicker weiter in der Partie hielt.
Im Rückspiel zwischen Luca und Danny musste sich Luca dann jedoch geschlagen geben (2:6). Danny nutzte Lucas Abwehrlücken besonders von der 2 konsequent, während Luca zu selten in aussichtsreiche Abschlusspositionen kam. Damit gingen die Kellerkicker mit einem 13:15-Rückstand in das letzte Doppel.
Dramatisches Finale
Im abschließenden Doppel trafen Markus und Luca auf Thomas und Levin. Die Spannung im Tischfußballzentrum war greifbar. Beide Sätze endeten mit 5:5, wobei die Kellerkicker in beiden Durchgängen durchaus die Chance auf den entscheidenden Punkt hatten.
Markus überzeugte mit starken Paraden gegen Levin und gezielten Jets von der 2, während Luca besonders im ersten Satz mit sauberem Spielaufbau und sicheren Abschlüssen glänzte. Dennoch fehlte am Ende das entscheidende Quäntchen Glück und Präzision. Mit dem vorletzten Ball des Spiels fiel die Entscheidung zugunsten des HSV – eine denkbar knappe 15:17-Niederlage aus Kellerkickersicht.
Fazit
Den Kellerkickern gelingt es nicht, den Klassenerhalt frühzeitig weiter abzusichern, obwohl die Leistung über weite Strecken absolut konkurrenzfähig war. Besonders die Vielzahl an Unentschieden zeigt, wie eng dieses Duell tatsächlich war.
Trotz der Niederlage bleibt man auf dem 6. Tabellenplatz und hält weiterhin einen Vorsprung von sieben Punkten auf die Abstiegsränge. Ein Sieg hätte die Situation zwar deutlich komfortabler gemacht, doch die gezeigte Leistung macht Mut für die kommenden Aufgaben.
Im nächsten Spiel wartet im heimischen Kickerkeller mit Partisan Pinshot der Tabellenfünfte – ein Gegner, den man im Hinspiel überraschend schlagen konnte. Gelingt erneut ein Coup, könnte der nächste Schritt Richtung Klassenerhalt folgen.
