Saison 2025/26 · 10. Spieltag

10. Spieltag: VFT Reflektorschirm Hamburg

VFT Reflektorschirm Hamburg

14:18

Kellerkicker Bergedorf

Sieg Tore 68:79

  • Mi, 25.02.2026, 19:00 Uhr
  • Kickerliga

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Direkter Vergleich gegen VFT Reflektorschirm Hamburg

  • 2Spiele
  • 1–0–1S-U-N
  • 32:32Spielpunkte
  • 153:145Tore
  1. 18.09.25 14:18
  2. 25.02.26 14:18
Spielanalyse

VFT Reflektorschirm – Kellerkicker Bergedorf
TFVHH Liga 3c, 10. Spieltag
25.02.26, 19 Uhr, Kixx – Rückrundenauftakt

Ausgangslage: Wieder ein 4-Punkte-Spiel

Zum Start der Rückrunde treffen zwei Teams aus der unteren Tabellenhälfte aufeinander. Die Ausgangslage ist klar:

• VFT Reflektorschirm: Platz 10, 2 Punkte

• Kellerkicker Bergedorf: Platz 7, 7 Punkte

Bemerkenswert: Die einzigen Punkte von Reflektorschirm stammen ausgerechnet aus dem Hinspiel gegen die Kellerkicker am 1. Spieltag. Danach folgten acht Niederlagen in Serie.

Für die Kellerkicker ist es erneut ein klassisches 4-Punkte-Spiel:
Mit einem Sieg könnte man sich weiter vom Tabellenende absetzen – mit einer Niederlage würde Reflektorschirm wieder Anschluss herstellen.

Formkurve

VFT Reflektorschirm

Die Hinrunde verlief enttäuschend für den erfahrenen Drittligisten.

Zuletzt:

• 10:22 gegen HSV Schießbude

• 8:24 gegen Exorbitanter Schabernack

• 10:22 gegen Fellow Unicorns

Tendenz:

• klare Niederlagen

• defensiv anfällig

• kaum enge Spiele

Kellerkicker Bergedorf

Die Kellerkicker gehen mit Aufwind in die Partie:

• Unentschieden gegen Fellow Unicorns

• Heimsieg im Aufsteigerduell gegen Exorbitanter Schabernack

Tendenz:

• stabilere Leistungen

• verbesserte Punktausbeute

• wachsendes Selbstvertrauen

Einzelstatistik VFT Reflektorschirm

Spielerisch zeigt sich ein relativ breites, aber statistisch eher schwaches Feld:

• Pirperis Sakis (33., 40%) – stärkster Spieler

• Henning Bahr (49., 32%)

• Rene Wagner (52., 31%)

• Alexander Mora Sanchez (55., 37%)

• Ulrike Petrusch (63., 47%, selten im Einsatz)

Auffällig:

• viele Spieler mit niedriger Quote

• mehrere sehr selten eingesetzte Kräfte

• keine echte Top-20-Platzierung

Kellerkicker Startfünf (Topbesetzung)

• Alex (4., 63%)

• Luca (9., 58%)

• Markus (36., 35%)

• Martin (42., 48%)

• Stefan (56., 44%)

Für Kellerkicker-Verhältnisse eine sehr starke Aufstellung mit klarer Qualitätsspitze.

Psychologische Faktoren

Pro Kellerkicker

• positive Serie zum Hinrundenende

• Revanche für das verlorene Hinspiel

• Topbesetzung

• gute Erinnerungen ans Kixx

• bislang einziger Auswärtssieg dort gegen Partisan Pinshot

Pro Reflektorschirm

• Heimspiel

• nichts zu verlieren

• Hinspiel gewonnen

Schlüssel zum Spiel

Für die Kellerkicker entscheidend

• Dominanz der Spitzenspieler (Alex / Luca) ausspielen

• keine unnötigen Punktverluste gegen nominell schwächere Gegner

• stabiler Start (kein früher Rückstand)

Für Reflektorschirm entscheidend

• enge Spiele erzwingen

• Kellerkicker unter Druck setzen

• auf individuelle Fehler hoffen

Siegeswahrscheinlichkeit

Unter Einbeziehung von:

• Tabellenstand

• Formkurve

• Einzelstatistiken

• Startaufstellung

• Heim-/Auswärtsfaktoren

ergibt sich folgende Einschätzung:

• Kellerkicker Bergedorf: 62 %

• VFT Reflektorschirm: 28 %

• Unentschieden: 10 %

Fazit

Die Rollen sind ungewohnt klar verteilt. Reflektorschirm erlebt eine schwierige Saison mit langer Niederlagenserie. Die Kellerkicker dagegen zeigen eine positive Entwicklung und treten in Topbesetzung an.

Alles spricht für die Kellerkicker – aber:
Das Hinspiel hat gezeigt, dass Reflektorschirm genau gegen dieses Team punkten konnte. Ein Selbstläufer wird es also nicht.

Wenn die Kellerkicker ihre individuelle Klasse abrufen und konzentriert bleiben, ist ein Auswärtssieg im Kixx sehr wahrscheinlich – und ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt.

Nach dem Spiel

Spielbericht

4-Punkte-Sieg für die Kellerkicker

VFT Reflektorschirm – Kellerkicker Bergedorf
25.02.2026 · 19:00 Uhr · KIXX
Endstand: 14:18 (68:79)

Rückrundenstart unter schwierigen Vorzeichen

Zum Auftakt der Rückrunde stand für die Kellerkicker ein echtes Schlüsselspiel auf dem Programm – die Mission war klar: Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern. Die Voraussetzungen hätten jedoch kaum turbulenter sein können. Eine leicht verspätete Abfahrt in Bergedorf, zäher Stau auf der Spaldingstraße und schließlich eine Autopanne des Taximannschaftswagens auf der Reeperbahn sorgten für eine Anreise mit maximalem Puls. Entsprechend erfolgte die Ankunft im KIXX buchstäblich auf den letzten Drücker.

Als wäre das nicht schon Herausforderung genug gewesen, platzte das ohnehin gut gefüllte Haus aus allen Nähten, da parallel das Mittwochsdoppel stattfand – Kickerprominenz inklusive. Für die Kellerkicker bedeutete dies zusätzlich eine ungewohnte Spielfläche, einen fremden Tisch und später sogar rutschigen Boden durch eindringende Nässe. Der Start verlief daher erwartungsgemäß holprig – und mündete früh in einen ernüchternden 1:9-Rückstand.

Spielverlauf

Einzel 1 – Markus vs. Alexander (4:6)
Zu Beginn fand Markus nur schwer in die Partie. Alexander dominierte mit hohem Tempo auf der Mittelreihe und präzisen Pinshot-Ziehern und führte schnell mit 5:1. Dennoch bewies Markus Moral, kämpfte sich auf 4:5 heran, musste sich letztlich jedoch knapp geschlagen geben.

Einzel 2 – Alex vs. René (5:5)
Im Anschluss entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. René glänzte mit starkem offensivem Verteidigen sowie variablen Pinshots und Jets. Alex zeigte seinerseits gute Pinshots, hatte jedoch phasenweise Probleme im Aufbauspiel auf der Zweierreihe. Das Remis ging folglich vollkommen in Ordnung.

Doppel 1 – Luca / Markus vs. Henning / Alexander (4:6, 2:6)
Aufgrund der Autopanne musste Markus zwischenzeitlich einen Abschleppdienst organisieren, weshalb das sonst traditionelle Abschlussdoppel kurzerhand vorgezogen wurde. Der Beginn war vielversprechend (2:0-Führung), doch dann riss der Faden. Unforced Errors auf der Zwei, starke Blocks von Alexander und vergebene Jetgelegenheiten auf der Drei prägten zunehmend das Bild. Henning nutzte die sich bietenden Lücken konsequent, verteidigte äußerst stark und war Schlüsselspieler in dieser Paarung.

Einzel 3 – Markus vs. René (4:6)
Auch im folgenden Einzel fehlte erneut nur ein Quäntchen. René blieb im Mittelfeld überlegen und zeigte sich eiskalt im Abschluss, während Markus seine Stärken von der offensiven Zwei nicht ausspielen konnte und nicht oft genug gute Abschlussaktionen in der Sturmreihe erspielte. Das zwischenzeitliche 1:9 aus Kellerkickersicht war ein deutlicher Dämpfer.

Der Wendepunkt

Einzel 4 – Martin („Obi“) vs. Henning (6:2)
Doch dann kam Obi – mit Gehörschutz, maximalem Fokus und einer Glanzleistung. Eine stabile Fünferreihe, starke Verteidigung und sehenswerte Jets brachten Henning immer wieder in Bedrängnis. Der erste Kellerkickersieg des Abends sorgte für das dringend benötigte Momentum (3:9).

Doppel 2 – Martin / Alex („ObiLex“) vs. Ulrike / Alexander (6:2, 6:3)
Beflügelt davon trat das Doppel „ObiLex“ an den Tisch – und lieferte einen souveränen Auftritt. Präziser Spielaufbau, druckvolle Offensive und eine ausgewogene Balance zwischen Defensive und Angriff ließen Reflektorschirm kaum zur Entfaltung kommen. Zur Halbzeit stand es plötzlich nur noch 7:9.

Zweite Hälfte – Spannung pur

Goalie 1 und 2 – Stefan vs. Ulrike (4:6, 6:4)
Nach der Pause biss sich Stefan zunächst an Ulrikes nahezu fehlerfreier Defensive die Zähne aus. Trotz zahlreicher Offensivaktionen ging der erste Satz verloren. Im zweiten Satz stellte Stefan jedoch um – mehr Zieher, mehr Variation – und sicherte den wichtigen Satzausgleich.

Doppel 3 – Stefan / Martin vs. René / Henning (5:5, 3:6)
Anschließend entwickelte sich ein intensives Doppel. Nach frühem 2:5 kämpften sich die Kellerkicker stark zurück und retteten ein Remis. Im zweiten Satz spielte Reflektorschirm seine Stärken jedoch konsequent aus, Henning glänzte mit Ziehern von der Zweierreihe, René zeigte sich variantenreich im Angriff. Zwischenstand: 10:14.

Die Stunde des „Doppel Z“

Einzel 5 – Alex vs. Alexander (6:3)
In dieser Phase brachte Alex Stabilität und Präzision zurück ins Kellerkickerspiel. Gegen Alexander ging es zwar stellenweise schnell hin-und her, doch letztlich konnte der Teamchef Schwachstellen des Gegners gut ausnutzen und profitierte von dessen hektischem Mittelfeldspiel.

Einzel 6 – Luca vs. Henning (6:3)
Direkt danach zeigte Luca vermutlich das stärkste Kellerkickereinzel des Abends. Mit souveränem Spielaufbau, Kontrolle im Mittelfeld und kaltschnäuzigem Jet-Abschluss gelang der verdiente Sieg. Der ersten Ausgleich des Abends war perfekt: 14:14.

Abschlussdoppel

Luca / Alex („Doppel Z“) vs. Ulrike / René (6:2, 6:3)
Mit dem Momentum auf ihrer Seite spielte das „Doppel Z“ nun befreit auf. Ohne Nervenflattern, dafür mit Spielfreude und Konsequenz. Luca glänzte defensiv mit starken Paraden und klugen Pässen, während Alex mit Variabilität auf der Drei überzeugte. Punktuell profitierten die Kellerkicker zudem von etwas zu hektischen Aktionen der Gastgeber. Die erste Führung des Abends wurde schließlich souverän ins Ziel gebracht. Das spielentscheidende fünfte Tor im zweiten Satz konnte Luca nach geschicktem Timeout und Positionswechsel sicher einjetten. Alex wusste hauptsächlich flinke Pinshots, Blocks auf 5 und 3 und seine Mittelfeldüberlegenheit zielführend einzusetzen.

Fazit

Den Kellerkickern gelingt in einer nervenaufreibenden Partie die Revanche für die Hinspielniederlage gegen den VFT Reflektorschirm. Nach katastrophalem Start zeigte das Team eindrucksvoll Moral, Stabilität und spielerische Klasse. Der „4-Punkte-Auswärtssieg“ vergrößert den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf nun sieben Zähler.

Während Reflektorschirm weiterhin auf ein Erfolgserlebnis warten muss, reisen die Kellerkicker in vier Wochen mit breiter Brust zum direkten Konkurrenten HSV Schießbude. Sollte dort ein weiterer Auswärtssieg gelingen, rückt das große Ziel Klassenerhalt greifbar nahe.