Saison 2025/26 · 11. Spieltag

11. Spieltag: HSV „Schießbude“

HSV „Schießbude“

17:15

Kellerkicker Bergedorf

Niederlage Tore 77:70

  • Di, 17.03.2026, 20:00 Uhr
  • Kickerliga

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Direkter Vergleich gegen HSV „Schießbude“

  • 2Spiele
  • 1–0–1S-U-N
  • 36:28Spielpunkte
  • 151:143Tore
  1. 02.10.25 21:11
  2. 17.03.26 17:15
Spielanalyse

Spielanalyse

HSV Schießbude – Kellerkicker Bergedorf
TFVHH Liga 3c, 11. Spieltag
17.03.2026, 20 Uhr – HSV Tischfußball Sportzentrum

Ausgangslage

Nach zuletzt starken Wochen reisen die Kellerkicker mit Selbstvertrauen zum HSV Tischfußball Sportzentrum. Drei Spiele in Folge ohne Niederlage und zuletzt zwei Siege am Stück haben die Situation im Tabellenkeller deutlich entspannt.

Der Gegner aus Hamburg-Nord verfolgt dagegen weiterhin das klare Saisonziel Klassenerhalt. Mit aktuell drei Siegen aus zehn Spielen steht die HSV Schießbude auf Platz 8 und damit nur knapp vor den Abstiegsrängen.

Das Hinspiel im Kickerkeller war aus Sicht der Kellerkicker ein Meilenstein: Beim 21:11-Erfolg gelang der erste Sieg der Vereinsgeschichte in der dritten Liga.

Saisonverlauf HSV Schießbude

Aktuelle Bilanz:
10 Spiele – 3 Siege – 0 Unentschieden – 7 Niederlagen

Tabellenplatz: 8

Tordifferenz: deutlich negativ

Zwei der drei Siege gelangen gegen direkte Konkurrenten im unteren Tabellenbereich:

• 19:13 gegen Exorbitanter Schabernack

• 22:10 gegen Reflektorschirm

• 19:13 Überraschungssieg bei Roter Stern Kickers

Der Erfolg gegen Roter Stern gehört zu den größten Überraschungen der Saison.

Zuletzt zeigte das Team zudem eine respektable Leistung gegen den Tabellenführer Von der Stange, verlor jedoch knapp mit 14:18.

Kaderanalyse HSV Schießbude

Der Kader weist eine klare Leistungsstruktur mit wenigen starken Spielern und mehreren deutlich schwächeren Positionen auf.

Leistungsträger

Danny Meinert
Rang 5 der Liga, Quote 63 %
klarer Schlüsselspieler

Thomas Hannemann
Rang 17, Quote 49 %
sehr erfahrener Spieler

Levin Sczesny
Rang 26, Quote 53 %
stabile dritte Kraft

Diese drei Spieler bilden das sportliche Fundament der Mannschaft.

Weniger erfolgreiche Spieler

Andreas Tonn
Rang 60, Quote 25 %

Dennis Röse
Rang 62, Quote 30 %

Marcel Röben
Rang 63, Quote 27 %

Wolfgang Räthel
Rang 65, Quote 19 %

Je mehr dieser Spieler eingesetzt werden, desto stärker sinkt die durchschnittliche Teamleistung.

Weitere Spieler

Tom Hagen
kaum im Einsatz

Rückblick auf das Hinspiel

Startformation HSV im Hinspiel:

Andreas – Thomas – Wolfgang – Danny – Dennis – Marcel

Durch die große Leistungsstreuung innerhalb dieser Aufstellung konnten die Kellerkicker viele Punkte in den unteren Paarungen gewinnen und schließlich klar mit 21:11 siegen.

Genau diese Heterogenität im Kader bleibt auch vor dem Rückspiel ein entscheidender Faktor.

Kellerkicker Kaderanalyse

Aktuelle Spielerplatzierungen:

• Alex – Rang 2 (66 %)

• Luca – Rang 7 (58 %)

• Martin – Rang 34 (52 %)

• Markus – Rang 40 (32 %)

• Stefan – Rang 57 (43 %)

• Andreas – Rang 66 (20 %)

• Dieter – Rang 78 (6 %)

Die Kellerkicker verfügen inzwischen über zwei absolute Top-10-Spieler, was im direkten Vergleich zur Schießbude einen klaren Vorteil darstellt.

Formkurve Kellerkicker

• drei Spiele ungeschlagen

• zwei Siege in Folge

• verbesserte Teamchemie

• zusätzliche Spielpraxis durch Training beim KIXX-Mittwochsdoppel gegen teilweise höherklassige Spieler

Das Team wirkt stabiler als noch zu Saisonbeginn.

Schlüssel zum Spiel

Für die Kellerkicker

• Druck auf die schwächeren HSV-Positionen ausüben

• die Topspieler Alex und Luca gezielt einsetzen

• nicht in direkte Duelle mit Danny oder Thomas hineinrotieren

Siegeswahrscheinlichkeit

Unter Berücksichtigung von:

• Hinspielergebnis

• individueller Spielerqualität

• aktueller Form

• Heimvorteil HSV

ergibt sich folgende Einschätzung:

Kellerkicker Bergedorf: 58 %
HSV Schießbude: 34 %
Unentschieden: 8 %

Fazit

Die Kellerkicker reisen mit viel Selbstvertrauen an und haben gute Chancen, erneut gegen die HSV Schießbude zu punkten. Entscheidend wird sein, wie viele der schwächeren HSV-Spieler tatsächlich in der Startformation stehen.

Gelingt es den Kellerkickern, ihre Topspieler gezielt einzusetzen und die breite Aufstellung auszunutzen, ist ein weiterer Erfolg realistisch. Ein Sieg würde den Klassenerhalt bereits sehr früh in der Saison nahezu sichern.

Nach dem Spiel

Spielbericht

Knappe Niederlage beim HSV!

HSV Schießbude – Kellerkicker Bergedorf
11. Spieltag · 17.03.2026 · HSV Tischfußballzentrum
Endstand: 17:15 (77:70)

Auswärtspremiere unter besonderen Bedingungen

Zum ersten Mal traten die Kellerkicker im HSV Tischfußballzentrum an – einer der entlegensten Auswärtslocations der Liga, die jedoch mit hervorragenden Bedingungen aufwartete. Lediglich der Fliesenboden sorgte gelegentlich für ungewollte Bewegung der Tische und stellte damit eine zusätzliche Herausforderung dar.

Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Besonders bemerkenswert: Acht der insgesamt 16 Sätze endeten 5:5. Am Ende fehlte den Kellerkickern lediglich ein Tor zum Punktgewinn. Gleich mehrfach bot sich im Spielverlauf die Chance, das entscheidende sechste Tor zu erzielen – doch gerade in den entscheidenden Momenten fehlte die letzte Konsequenz. Besonders Teamchef Alex haderte im Nachgang mit den verpassten Möglichkeiten in den Doppelpartien an der Seite von Luca sowie später mit Martin.

Ein entscheidender Unterschied zum Hinspiel: Die HSV Schießbude konnte diesmal auf Levin zurückgreifen, der mit seiner Offensivstärke in mehreren Sätzen prägend wirkte und dem Spiel seinen Stempel aufdrückte.

Ausgeglichener Auftakt

Zu Beginn trennte sich Markus leistungsgerecht 5:5 von Andreas. Nach einem holprigen Start kämpfte er sich zurück in die Partie, gewöhnte sich zunehmend an Ball und Tisch und sicherte sich schließlich ein verdientes Unentschieden.

Ein ähnliches Bild bot sich im Anschluss zwischen Alex und Thomas. In einem munteren Hin und Her, bei dem nicht jede Aktion technisch sauber war, stand am Ende ebenfalls ein leistungsgerechtes 5:5.

Erste Highlights und erste Rückschläge

Im ersten Doppel des Abends trat das „Doppel Z“ gegen Wolfgang und Andreas an. Nach einem starken ersten Satz (6:3) ließ man im zweiten Satz jedoch einige Chancen liegen. Trotz spielerischer Überlegenheit und zahlreicher präziser Pässe von der Zwei auf die Drei reichte es nur zu einem unglücklichen 5:5, welches eigentlich ein Sieg hätte sein müssen. Den Unterschied für den HSV machten die starken Schieber von Andreas, der präzise und schnell treffen konnte.

Im folgenden Einzel bekam es „Obi“ mit Levin zu tun – und musste eine deutliche Niederlage hinnehmen (1:6). Levin dominierte mit präziser Mittelfeldarbeit und wuchtigen Ziehern, während Martin zusätzlich durch einige unglückliche Aktionen ins Hintertreffen geriet und nie so richtig ins Spiel fand. Nach dem fünften Satz stand es somit ausgeglichen 5:5.

Anschließend traf Luca auf Danny, laut Statistik stärkster HSV-Spieler. In einem hochklassigen Duell begegneten sich beide auf Augenhöhe. Lucas präzise Jets trafen auf Dannys variantenreiche Zieher – das Resultat: ein weiteres 5:5.

Leichter Rückstand zur Halbzeit

Vor der Pause trafen Markus und Martin im Doppel auf Danny und Marcel. Während der erste Satz deutlich mit 2:6 verloren ging, zeigte das zweite Spiel beim 5:5, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre. Erneut war es die starke Performance von Danny, die den HSV die Nase vorn hielten ließ. Die Kellerkicker gingen folglich mit einem knappen Rückstand von 7:9 in die Halbzeit.

Zweite Hälfte – ständiges Auf und Ab

Nach dem Seitenwechsel startete Martin gegen Thomas, konnte jedoch erneut nicht seine gewohnte Stärke abrufen. Nach ausgeglichenem Beginn übernahm Thomas zunehmend die Kontrolle und entschied den Satz mit tollen Ziehern 2:6 für sich.

Direkt im Anschluss setzte Alex ein Ausrufezeichen. In einem kuriosen Spiel mit einigen „Gurkentoren“ auf beiden Seiten behielt er gegen Andreas letztlich die Oberhand und gewann mit 6:3. Damit verkürzten die Kellerkicker auf 9:11.

Im darauffolgenden Doppel „ObiLex“ gelang schließlich der Ausgleich. Beim 6:3 und 5:5 gegen Dennis und Thomas wäre sogar mehr möglich gewesen, doch mehrere Chancen zum Gewinn des zweiten Satz blieben von Alex ungenutzt, dessen Jets an diesem Abend ingesamt nie so recht das Ziel fanden. Dennoch stand es nun 12:12.

Entscheidungsphase

Markus zeigte im Anschluss eine starke Leistung gegen Levin und erkämpfte sich mit präzisen Treffern von 2 und 3 und etwas Spielglück ein wichtiges 5:5 (13:13), das die Kellerkicker weiter in der Partie hielt.

Im Rückspiel zwischen Luca und Danny musste sich Luca dann jedoch geschlagen geben (2:6). Danny nutzte Lucas Abwehrlücken besonders von der 2 konsequent, während Luca zu selten in aussichtsreiche Abschlusspositionen kam. Damit gingen die Kellerkicker mit einem 13:15-Rückstand in das letzte Doppel.

Dramatisches Finale

Im abschließenden Doppel trafen Markus und Luca auf Thomas und Levin. Die Spannung im Tischfußballzentrum war greifbar. Beide Sätze endeten mit 5:5, wobei die Kellerkicker in beiden Durchgängen durchaus die Chance auf den entscheidenden Punkt hatten.

Markus überzeugte mit starken Paraden gegen Levin und gezielten Jets von der 2, während Luca besonders im ersten Satz mit sauberem Spielaufbau und sicheren Abschlüssen glänzte. Dennoch fehlte am Ende das entscheidende Quäntchen Glück und Präzision. Mit dem vorletzten Ball des Spiels fiel die Entscheidung zugunsten des HSV – eine denkbar knappe 15:17-Niederlage aus Kellerkickersicht.

Fazit

Den Kellerkickern gelingt es nicht, den Klassenerhalt frühzeitig weiter abzusichern, obwohl die Leistung über weite Strecken absolut konkurrenzfähig war. Besonders die Vielzahl an Unentschieden zeigt, wie eng dieses Duell tatsächlich war.

Trotz der Niederlage bleibt man auf dem 6. Tabellenplatz und hält weiterhin einen Vorsprung von sieben Punkten auf die Abstiegsränge. Ein Sieg hätte die Situation zwar deutlich komfortabler gemacht, doch die gezeigte Leistung macht Mut für die kommenden Aufgaben.

Im nächsten Spiel wartet im heimischen Kickerkeller mit Partisan Pinshot der Tabellenfünfte – ein Gegner, den man im Hinspiel überraschend schlagen konnte. Gelingt erneut ein Coup, könnte der nächste Schritt Richtung Klassenerhalt folgen.